Titicaca Peru – Puno and the Floating Islands

Mit einer Höhe von über 3.800 m über dem Meerespiegel ist der Titicaca See der höchstgelegesten See der Welt.

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Der Nachtbus lieferte mich um 5 Uhr morgens in Puno ab. Schon ein bisschen frisch hier, aber der Sonnenaufgang über den See hat das mal vergessen lassen. Tagsüber wurde es dann richtig schön warm, auch wenn der Wind ein bisschen kalt sein konnte.

Ich habe zwei Nächte in Puno verbracht. Kommt man morgens schon an, reicht eigentlich auch eine Nacht. Viel zu entdecken gibt es nicht. Die Stadt ist ziemlich schön. Wo man die ersten Erfahrungen mit Cusco schon gemacht hat, was die steilen Straßen angehen, kann man sein Potenzial in Puno weiter ausschöpfen. Mein Hostel war naaatüüürlich ziemlich weit auf dem Berg. Immernoch armer Backpacker läuft man mit dem ganzen Gepäck nach oben, anstatt ein Taxi zu nehmen.

Die Aussicht war einfach traumhaft!

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Mirador El Condor

Der höchste Aussichtspunkt auf die Stadt ist vom Mirador El Condor. Packt euch Wasser und eine Sauerstoffflasche ein, ehrlich. Scheiße war das ein Weg! Abgsehen von der steilen Straßen, kommen noch ca. 1000 Stufen auf einen zu, bis man den Condor endlich erreicht hat. Aber es lohnt sich. Egal wie lange man braucht, dass man nach 5 Stufen wieder eine Pause einlegen muss, weil einem die Luft und die Ausdauer ausgehen. Durchhalten ist angesagt! Die allgemeine Seehöhe von 3.800 m über den Meerespiegel helfen da leider gar nicht.

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Plaza de Armas

Aber natürlich darf der nicht fehlen. Eine wunderschöne Kirche zierrt den Platz! Die Stadt ist allgemein sehr gut durchschaubar. Es gibt eine touristische Straße in der Nähe des Platzes, wo man sein Geld für alles mögliche ausgeben kann. Wenn man weiter in Richtung Titicaca geht, kommt eine Klamotten- und Restaurantmeile. Am See kann man sich gerne auch mit einem Trettboot den Tag vertreiben.

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Für die veganischen Freunde habe ich ein super günstiges 4-Gänge Restaurant für 15 Soles gefunden. Loving Hut ist relativ im Zentrum der Stadt. Es ist sehr lecker und der Besitzer ist super freundlich!

Urus – Floating Islands

Wohnsiedlungen, die auf dem Wasser schwimmen? Tatsächlich gibt es das hier in Peru. Die Floating Islands sind ca. eine halbe Stunde mit dem Boot vom Festland entfernt. Nach einer kleinen Instruktion, wie die Inseln zu Stande gekommen sind, wird man stressig durch die Häuse gehetzt und zum Kaufen aufgefordert. Ich mochte es nicht. Für 5 Soles konnte man mit dem traditionellen Boot ein bisschen auf dem See herumfahren.

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Tranquille

Wenn man mit dem Tourboot rüberfährt, nimmt man auch gleich die Insel Tranquille mit. Schön siehts hier schon aus, aber besonders ist es nicht. Man trekkt mal wieder einen Berg hoch, isst kurz etwas und trekkt auf der anderen Seite der Insel wieder runter. Achja und fährt 2-3h mit dem super Lowspeedboot wieder zurück zum Festland.

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Wie haben euch denn die Floating Islands gefallen? Habt ihr schon die bolivianische Seite kennengelernt? Und wenn, welche findet Ihr besser? Lasst mir doch einfach ein Kommentar dar. 🙂

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