Titicaca Bolivien – Copacabana & Isla de Sol

Kaufen wir doch das Ticket zur Isla de Sol! Aber wo ist denn meine Kreditkarte?

Da steht man am ATM und bemerkt, dass die VISA fehlt. Erstmal nicht zur Isla de Sol. Gott sei Dank verläuft der Grenzübergang sehr schnell und einfach von Peru nach Bolivien.

Copacabana ist die erste Stadt nach der Grenze und nur 15 Minuten mit dem Bus entfernt. Das der Grenzübergang so einfach war, hat mir so gut gefallen, dass ich es am nächsten Tag gleich nochmal gemacht habe. Zurück nach Puno, weil meine Kreditkarte noch im Hostel lag. Aber auch das hat ohne Probleme geklappt. Es war auch nicht verdächtig, dass ich einen Tag später wieder über die Grenze nach Bolivien gefahren bin. Den Grenzwächtern interessiert auch nicht, was im Passport steht. Da wird die Immigration Card schon abgestempelt, bevor überhaupt ein Blick in den Reisepass geworfen wird.

Copacabana

Die Stadt besteht fast nur aus Tourismus. Eine riesige Meile voll mit Cafés, Bars und Souvenierständen. Am Ufer genauso. Da ziert ein Restaurant das Nächste. Aber natürlich ist der Plaza der Armas und die Kirche wunderschön. Ich habe mich diesmal auchdsc_0536 reingetraut und besichtigt. Ich weiß nicht, was an diesen Orten los ist. Anfangs dachte ich, es läge an den Tempeln und den Buddhismus in Asien, dass ich jedesmal den Tränen nahe war, wenn ich einen besichtigt habe. Aber hier diesmal auch. Keine 5 Minuten  war ich in der Kirche und hatte einen Klos im Hals. Vielleicht braucht man das einfach mal. Einen Ort, an dem man vor allem Ruhe hat und diese geheimnissvolle Präsenz. Ich bin nicht gläubig, vor allem nicht Christlich, aber irgendwas hat mich sehr nah den Tränen gebracht.

Mirador in Copacabana

Natüüürlich gibt es einen schönen hohen Berg, den man hochtrekken kann um einen wunderschönen Ausblick auf den See zu haben und den Sonnenuntergang zu sehen. Was anderes kann man auch kaum hier machen. Also bin ich hochgetrekkt und hab den tollen Ausblick genossen. Im Halbdunkeln den Weg wieder runterzugehen war allerdings nicht einfach. Das eine Mal dachte ich schon, dass war es jetzt mit meinen Knöchel. Aber alles gut.

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Isla de Sol

Nachdem ich aus Peru wieder zurückkam, konnte ich auch endlich zur Isla de Sol fahren! Nach knapp 2 Stunden bin ich am Südufer angekommen. Ca. 3 Stunden läuft man in den Norden und ich wollte unbedingt noch den Sonnenuntergang sehen. Also losgetrekkt. Durch Wälder und am Strand entlang. Es war eine schöne Strecke, aber den Sonnenuntergang habe ich verpasst. Dafür den Sonnenaufgang erlebt. Wahnsinn!

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Danach ging es schnell wieder in Richtung Süden. Erst noch fix zu den Inka Ruinen am Nordpunkt der Insel. 15 Sol muss man bezahlen um die Berge passieren zu dürfen und sich die Historie anzugucken. Ticket aufbewaren. Am Inka Trail entlang kommt noch eine Passierstelle, die könnt Ihr aber mit dem Ticket überqueren.
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Auf dem Inka-Trail geht man gemütlich den Weg (hoch-runter Wege versteht sich) wieder in den Süden. Die Aussicht auf dem Weg ist wirklich schön und die Ruhe, die Abgeschiedenheit in den 3 Stunden sind Meditation pur.

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Nachmittags ging es weiter nach La Paz. 

Hat euch Isla de Sol gefallen? Was haltet Ihr von der Toursistenstadt Copacabana? Meinungen und Anrengungen sind gerne gewünscht. 🙂

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