Lima – Die Hauptstadt, in der die Sonne niemals scheint

Schonmal eine Stadt gesehen, in der die Sonne nicht scheint? Nun, die Hauptstadt von Peru – Lima kennt dieses Phänomen. Kein freier blauer Himmel!

In 2 ½ Tagen brachte mich ein Bus von Santiago de Chile nach Lima / Peru. Der Grenzübergang verlief problemlos, dauerte aber definitiv zu lange. Als wir Chile verlassen hatten, standen wir locker noch über eine Stunde hinter der Grenze, bevor wir nochmal über eine Stunde an der Grenzkontrolle nach Peru warteten. Ich war die einzige europäische Ausländerin. Die Locals sind durchgedreht, weil wir nach der Grenze solange gewartet hatten. „Comida! Vamos!“ wurde von Fensterklopfen begleitet. Natürlich waren um mich herum auch Kinder, die am Schreien und lautstark am Spielen waren. In der Nacht wurde ein schreiendes Baby von den Eltern auch gepflegt ignoriert und der ganze Bus wurde davon geweckt. Es war wirklich ein interessanter Trip.

Aber ich bin Lima angekommen. Lebend und total fertig. 2 Tage Bustoilette, keine Dusche und keine Bewegung. Eine kolumbianische Gruppe und mein chilenischer Sitznachbar, wollten in einem 24h Hostal unterkommen, da wir kurz vor Mitternacht in Lima ankamen. Ich sagte zu, bezahlte das Zimmer, welches ich mir mit den Chilenen teilen sollte aber nicht. Zum Glück! Es war mehr als herunter gekommen und Ekelhaft. Lange schwarze Haare waren in dem 1.20m Bett zu finden, welches unter keinen Umständen mit dem Chilenen geteilt hätte. Ich packte meine Sachen wieder und suchte mir das nächste Hostel in Oldtown. Um Mitternacht!

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Gerichtsgebäude Lima

Lima war warm, aber es schien keine Sonne und es sollte auch in der nächsten Woche nicht geschehen. Anscheinend tut es das hier niemals. Dabei könnten die Limanesen hier mal ein bisschen Sonne gebrauchen, vielleicht würde das Ihr Gemüt ein bisschen aufheitern. Die Währung in Peru ist übrigens Soles und wird ungefähr 1:3,5 Sol umgerechnet.

Miraflores

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In Miraflores habe ich eine Woche den Frühstücksamor-parquedienst im Mana Hostel erledigt. Der Hostelbetreiber war ungefähr Ende 20 und ein super lieber Kerl. Das Hostel ist sehr nah am Strand und am Amor Park. 5 Minuten Gehweg vom Main Square und dem Kennedy Park. Zum Stadtteil Barranco kann man innerhalb einer halben Stunde laufen.

Miraflores ist wohl der sicherste Platz in ganz Peru. Der Stadtteil ist komplett Video überwacht und Polizisten vertreiben sich Ihre Zeit auf dem Parkgelände.

Ein bisschen über eine Woche verbrachte ich in Lima und das war mehr als genug. Die fehlende Sonne machte mich depressiv und die Menschen waren das anscheinend auch jeden Tag. Ich habe aber natürlich mal Ceviche probiert. Selbstgemacht im Rahmen einer Cooking Lesson im Hostel. Ein bisschen zu viel Zitrone, aber ganz im Allgemein hat mir das Nationalgericht sehr gemundet.

ceviche

Teilt Ihr die Meinung über Lima mit mir? Die Stadt hat mir wirklich nicht gefallen. Sogar MIraflores nicht. Der Strand ist nicht so schön, wobei das Meer natürlich super ist. Oldtown fand ich persönlich besser. Lasst mir eure Meinung doch in den Kommentaren da!

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