Kanchanaburi – Traurige Geschichte & schöner Nationalpark

Kanchanaburi ist ein Ort, der die traurige Geschichte des Landes zeigt und gleichzeitig einen unglaublich schönen Nationalpark hat.

Ich hatte wohl das Glück, dass sich mein traumhaftes Boothostal nicht im touristischen Part von Kanchanaburi befand, sondern eher westlich davon. Vielleicht hätte ich den Ort sonst anders eingeschätzt.

Mein kleines, schwimmendes Zimmer war sehr schlicht, aber außreichend. Die Betreiber waren super nett und kleine freilebende Haustiere hatten wir hier auch. Wenn ich also gerade nicht mit den Echsen knuddelte, erkundete ich die Gegend mit dem Fahrrad und abends ging es auf die Nightmarkets.

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Thailand-Burma Railway Museum

Bringt euch starke Nerven mit, wenn ihr dieses Museum besucht! Ich stand mehr als einmal den Tränen nahe. Niemals hätte ich gedacht, dass während des zweiten Weltkrieges so etwas in SOA passieren könnte. Haargenau könnt ihr euch hier erkundigen, wie damals die Japaner die Westler und Asiaten festgenommen haben und unter den schlimmsten Umständen durch das ganze Land getrieben haben um den Verbindungszug zwischen Thailand und Burma (Myanmar) fertigzustellen.

Neben verschiedenen Leitartikeln, Beschreibungen und Videomaterial, wird man durch das Museum mit dem bekannten River Kwai Marschsong begleitet. Diese fröhliche Melodie war wohl das einzigste was die Gefangenen bei Laune gehalten hat…

Vor dem Museum wurde ein Friedhof für die Verstorbenen angelegt.

Friedhof vor dem Museum

Kwai Bridge

Dann musste ich mir doch auch die Brücke mal angucken! Leider war gerade Valentientag und der ganze Platz und die Brücke selbst war Rosa – Weiß geschmückt. Totally in Love.. Auf der Brücke kann man ein Stück lang gehen oder auch mit dem Zug rüber fahren. Neben der Brücke ist ein prachtvoller chinesischer, farbenfroher Tempel platziert. Der auch sehr schön anzusehen ist oder man auch ggf. besichtigen kann.   kwai-bridge

Relativ nahegelegen sind beide  JEALTH Museen, die noch mehr Information über alle Parteien des zweiten Weltkrieges geben. Beide Museen sind empfehlenswert und für den letzten informativen Touch ein Muss.

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Kaeng Lawa Cava

Am nächsten Tag ging es zur Tropfsteinhöhle.
Gegen einen kleinen Preis gelangte man in die Tropfsteinhöhle und konnte die verschiedenen Stalaktiten und -miten  und Buddhaschreine betrachten.

Der Erawan Nationalpark

An einem anderen Tag nahm ich mir den Erawan Nationalpark vor. Man kann vor Ort auch campen, aber ich hab mich nur für den Tagesritt entschieden. Ein Park mit einem 7 Etagen Wasserfall. Natur pur und wenn man abseits der Menge geht, findet man leicht kleine Plätzchen zum meditieren. Auf der letzen Etage schwimmen die meisten am Wasserfall, machen Fotos und ruhen sich erstmal aus. Aufjedenfall auch sehr empfehlenswert!

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Ich habe bestimmt nicht alles gesehen. Wenn Ihr noch etwas zu ergänzen habt, freue ich mich auf eure Kommentare. 🙂

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