Hanoi – Inmitten der Wolken und veganes Essen

Hanoi ist kalt. Nass. Regnerisch und Trüb. Hat aber sehr gutes Veganes Essen!

Hanoi war mein letzter richtiger Stop auf meiner Reise. Jeder sagte mir, dass es in dort schon recht kühl ist und das war es auch! In den drei Tagen, in denen ich da war, hat es zwei Tage geregnet. Ok. Genieselt. Aber nach 6 Wochen Sonne, wollte ich dann auch keinen Regen haben! Oder erst recht Wolken! Die hab ich in Deutschland genug.

Um zur Halong Bay zu fahren, war es mir zu kalt und zu wolkig. Genauso um weiter in den Norden zu reisen.

Was habe ich also in den letzten Tagen gemacht?

Ich ging die letzten Tage ganz entspannt an. Wie immer überall Essen aufgepickt und erstmal einen Walk durch die Stadt gemacht.

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Und da hab ich mich auch mal auf der Straße zeichnen lassen, um meiner Mutter ein Geschenk zu machen. Leider habe ich das Bild später am Flughafen verloren, aber ich weiß jetzt wie sich Tiere im Zoo fühlen. Mit meinen blonden Haaren, dem westlichen Aussehen und den blauen Augen war ich wohl erstmal eine schöne Attraktion. Aber das war ich in Vietnam ja schon gewohnt..

Veganes Essen??

Zudem habe ich einen netten Amerikaner kennengelernt, der mich in die leckere Welt von Veganen Food hineinbrachte  und es ist definitiv super lecker! So lecker, dass wir ein Veganes Dessert auch gleich hinterhergehängt haben. Und es schmeckt wirklich kaum anders!

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Couchsurfing – um mehr von der Stadt zu erfahren!

In Vietnam habe ich auch das erstmal Couchsurfing ausprobiert und bin für einen Tag bei einer netten vietnamnesischen Familie untergekommen. Ich habe ihr mit Deutsch geholfen, da Sie einen deutsch/polnischen Mann hat und Sie ein gewissen Sprachniveau brauch, um ins Land zu reisen. Sie zeigte mir den Nightmarket und lud mich auf traditionelles Essen ein.

Die Erfahrung war so gut, dass ich in meinem 20 h Stopover in Peking, das gleich nochmal gemacht habe.

Das Hanoi Hilten Gefängnis

An meinem letzten Abend bin ich noch ins Gefängnis gestolpert. Ähh, ich meine natürlich ins Museum.
In das Hòa-Lò Gefängnis Museum. Oder auch das Hanoi Hilton genannt. Während des Vietnamkrieges wurden die Amerikaner hier gefangen genommen und gefoltert. Das Gefängnis ist sehr hart dargestellt, aber wenn man sich für die Geschichte interessiert ein unbedingtes Muss!

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Weil auf der Reise ja noch nicht genug schief gelaufen ist, habe ich am letzten Abend mein Schlüssel für mein Spintschloss mit eingeschlossen. Mein Flieger ging am nächsten Tag recht früh. Zum Glück habe ich es aber den Abend noch bemerkt und konnte an der Rezeption im Hostel um Hilfe bitten. Auf Englisch zu erklären, dass mein sein Schlüssel im Locker eingeschlossen hat, ist gar nicht so einfach. Hinterher weiß man aber, wie kinderleicht es doch ist, dass Schloss ohne bleibende Schäden aufzubekommen. Gutfesthalten und mit dem Hammer drauf. Zack offen und wiederverschließbar. Klasse, danke, dass ich jetzt weiß, wie sicher mein Schloss war :-).

Nun seid Ihr wieder an der Reihe! Ich freue mich auf Anregungen, Meinungen oder ebenfalls Patzer am letzten Abend. 

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