Chiang Mai – Meditationsretreat & Jungle Trekking

Auf der Suche nach einem Meditationsretreat? Oder eine Jungle Trekking Tour? Mit anschließender Übernachtung im Einheimischen Dorf? Ohne Strom und Wasser? Ich kann euch beides raten!

Über Chiang Mai kann ich wirklich nichts schlechtes sagen. Diese Stadt ist touristisch und gleichzeitig ein Traum. Chiang Mai bietet alles. Thai-Food, Italy-Pizza, China Town, Streetfoodmarkets überall. Ich bin von der Bahnstation ins Herz gefahren und war einfach hin und weg. Der Park ist genau im Zentrum. und auf zwei Hauptstraßen verteilt findest du einfach alles. Ein bisschen weiter östlich ist China Town zu finden, den ich nur mit guter Führung überlebt habe. Man verirrt sich sehr schnell.

Jungle Trekking

Ich war ein paar Tage in der Stadt und habe mich dann auf eine 2-Tages Jungle Trekking Tour gemacht – Mit Übernachtung im Einheimischen Dorf ohne Strom, ohne fließend Wasser und selbstgebaute Häuser. Hühner die quer durch das „Dorf“ laufen, ist da nicht unüblich. Aber es war eine Erfahrung wert! Morgens den Toast über das Feuer zu rösten, macht man nicht jeden Tag.

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Hier haben wir abends geschlafen

Wir haben einen Stop am Wasserfall gemacht und auch beim Elefantenreiten. Ich muss aber sagen, dass ich das nicht gutheißen konnte. Diese Erfahrung wollte ich nicht machen. Die Elefanten wurden mit einer Spitzhacke angetrieben. Ein Elefant wurde abseits der Herde in der Sonne angefesselt. Ohne Wasser und ohne Essen.. Das war der einzige traurige Punkt.

 

Zum Schluss gab es auch noch eine Floßtour den See entlang, wo wir gut von den Einheimischen und befeindeten Floßen nachgemacht wurden. Vom Board ist bei uns keiner gegangen, aber wir haben ein Floß gesehen, wessen die hälfte der Insassen verloren hatte.

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Die Einheimischen warteten schon auf uns…

Nach der unglaublichen Tour habe ich eine Nacht im Hostal verbracht war noch einmal aus im Zöe in Yellow, die Oben-Air Disco für Travellers, und machte mich bereit auf ein 7-Tages-Meditationsretreat im Wat Umong Tempel.

Erste Erfahrngen in Meditationsretreat

Nachdem ich mich angemeldet, meine weiße Kleidung, ein Kissen und eine Decke bekommen habe, wurde ich zu meinem 4m² Raum geführt. Nackter Beton und ein Stuhl. Die Futons konnte man im Gang holen. Und das war es.

Nun Ablauf:
5 Uhr morgens Meditation. Danach Tempelreinigung, Frühstück um 8 Uhr. 9-11 Self Meditation, Dann Lunch und erstmal Pause. Um 14 Uhr Self Training, wieder die Anlage sauber machen, Gruppenmeditation und ins Bett.

Normalerweise soll man nach dem Lunch ja nichts mehr essen.. Nun, ich hab nicht ohne Grund in 7 Wochen 5 Kilo zugenommen. Der Fehler, der Mönche war, dass direkt auf der anderen Seite ein Kiosk war, der günstig auch warme Gerichte verkauft hat. Ich hab 7 Tage keine Drogen oder Zigaretten zu mir genommen, aber 1-3x in der Zeit könnte ich dem gefüllten Schokohörnchen nicht wiederstehen.

Also zu meiner Einschätzung. Nach dem ersten Tag hätte ich nie gedacht, dass ich die Woche wirklich durchziehe. Praktisch auf dem Boden zu schlafen war nicht nur unbequem, sondern tat dem Becken ganz schön weh. Obendrein hatte ich soviel Zeit! Nach dem zweiten Tag hat es sich aber eingespielt.
Das Essen war super gut und reichlich. Seitdem Tempel habe ich auf meiner ganzen Reise nur noch Papayas als Obst gegessen, weil diese so unglaublich lecker in Thailand sind.

Und tatsächlich habe ich ab dem 3ten Tag mein erstes Erfolgserlebnis verspürt. 40 Minuten Meditation waren einfach um!! Und obendrein hatte ich so ein tolles Erfolgsgefühl. Hätte Berge ausreißen können. Ich hatte so viel Energie und so viel Motivation etwas zu unternehmen, dass ich in der Stunde Temepelsäuberung am Abend, mir Handschuhe und einen Eimer geschnappt habe und den wunderschönen See (s.Beitragsbild) von dem Plastikabfall und Sonstigem befreit habe. Die glücklichen Enten dankten mir auch. Das hat mich weitaus mehr als eine Stunde gekostet und so bin ich fast zu spät zur Gruppenmeditation gekommen. Das war es aber wert. Das Gefühl hielt den ganzen nächsten Tag noch an und schwappte dann wieder ab.

Ich habe mich in der Zeit mit Interessanten Menschen über das Thema Meditation & Innere Ausgeglichenheit unterhalten.
Mit Menschen, die Ihre Liebe in Indien gefunden haben, obwohl beide Seiten vom anderen Ende der Welt kamen. Menschen, die beschlossen haben von heute auf morgen sich vom Ihrem gewohnten, aber schlechtem Umfeld, zu distanzieren. Die sich weitergebildet haben um mehr aus der Welt herauszuholen und sich selbst weiter zu fordern. Jedesmal wenn ich mich mit Ihnen unterhalten habe gab mir das Mut. Sie pushten mich unbewusst und unterstützten mich mit Ihren Worten. Die Woche ging dann doch viel zu schnell vorbei. Aber ich habe so einiges mitgenommen, dass ich immernoch versuche jeden Tag anzuwenden.

(Leider hat mein Handy später in Koh Tao den Geist aufgegeben und die Fotos gelöscht. Ich hätte euch gerne mehr von der Anlage gezeigt)

Jetzt würde ich natürlich auch gerne eure erste Geschichte zu Chiang Mai hören, oder zu eurem ersten Meditationsretreat. Wie waren eure Erfahrungen in meiner geliebten Stadt oder dem ersten Retreat? 

 

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